Kerosinablass eines Militärflugzeuges über dem Hochwald und Hunsrück

Am vergangenen Freitag, 3. September 2021, hat ein Militärflugzeug unter anderem über der Region Trier, nach Mitteilung des Luftfahrtbundesamtes mehr

Am vergangenen Freitag, 3. September 2021, hat ein Militärflugzeug unter anderem über der Region Trier, nach Mitteilung des Luftfahrtbundesamtes mehr als 18 Tonnen Kerosin abgelassen.

Das Flugzeug soll an der Airbase in Ramstein gestartet sein und meldete ein technisches Problem. Hierbei hat es Schleifen am Himmel gezogen, um Treibstoff abzulassen. Darunter gab es eine Schleife von Nonnweiler kommend über Hermeskeil-Thalfang bis nach Morbach. Bevor die Maschine schließlich unversehrt wieder in Ramstein landen konnte.

Kerosinablass über Rheinland-Pfalz

Somit war es das 14. Mal für das Jahr 2021, dass über Deutschland ein Flugzeug Kerosin ablassen musste. Insgesamt wurden mehr als 305 Tonnen abgelassen. Hier sei zu erwähnen, dass von diesen vierzehn Malen über Rheinland-Pfalz bereits 6 Mal Kerosin abgelassen wurde. In fast allen Fällen waren technische Probleme an den Flugzeugen die Ursache für den Ablass. Auch am 24. August musste eine Passagiermaschine auch über Rheinland-Pfalz mehr als 50 Tonnen Kerosin aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord ablassen, um wieder landen zu können. Auffällig ist, dass es bereits das dritte Mal am vergangenen Freitag über Rheinland- Pfalz innerhalb 10 Tagen gewesen ist. (am 24.08/ 28.08. und 03.09.) 

Über dem südlichen und westlichen Rheinland-Pfalz und somit auch immer wieder über der Region Trier kommt es am häufigsten zu einem sogenannten „Fuel Dumping“, da räumlich gesehen viele Flughäfen in der Umgebung sehen. „Eine räumliche Nähe zum Ausgangsflughafen ist daher in den meisten Fällen gegeben.“, so beschreibt es das Luftfahrtbundesamt. „Die Verfahren sind so ausgelegt, dass einerseits die Sicherheit in der Luftfahrt gewahrt bleibt und andererseits die Auswirkungen am Boden auf ein Mindestmaß reduziert werden.“