Polizeihubschrauber und Sprengstoffspürhunde in Kell am See, das war los!

Kell am See. Da staunten die Bewohner von Kell am See nicht schlecht. Plötzlich landete am Ende der Straße „Wiesplätzchen“
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Kell am See. Da staunten die Bewohner von Kell am See nicht schlecht. Plötzlich landete am Ende der Straße „Wiesplätzchen“ neben der L 143 ein Polizeihubschrauber der Polizei mit Standort in Winningen bei Koblenz. Es dauerte nicht lange bis ein Hundeführer der Polizei mit einem Spürhund aus dem Helikopter ausstieg.
Und sogleich hob der Hubschrauber wieder ab und flog davon. Unterdessen führte der Weg der Hundeführer auf die Fahrradwegbrücke des Hochwald- Ruwer Radwegs, die über die Landesstraße verläuft.
Dort hatten Beamte der Polizei im Vorfeld je drei Sprengstoffkörper versteckt. Die Sprengstoffspürhunde sollten diese nach einer Stresssituation dann ausfindig machen. Neun Suchhunde und ihre Führer versammelten sich auf dem Sportplatz in Mandern (VG Kell am See). Von dort aus wurden sie nach und nach mit dem Hubschrauber nach Kell am See zur Brücke geflogen. Für einige ausgebildete Hunde war es der erste Flugeinsatz. Dennoch haben alle Spürhunde ihren Dienst bestanden und die Sprengkörper finden können. An der Übung nahmen Suchhunde der Polizei aus der Region Trier und Luxemburg teil.
Die Übung mit den Hubschrauberlandungen in Kell am See dauerte mehr als 4 Stunden an. Zwischenzeitlich machte in Kell am See die Runde, dass es einen Sprengstoffanschlag auf die Brücke gegeben haben soll. Doch vor Ort konnten sich die Menschen ein Bild von der Übung machen. Viele Schaulustige fanden sich an der L143 ein.

(Blaes)