Ungewöhnlicher Einsatz in Nittel: Zwei Baukräne verhaken sich im Sturm

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr gegen 14.30 Uhr nach Nittel alarmiert. An einer Baustelle in der Wiesenstraßen hatten sich zwei
Wilfried Hoffmann/ newstr (6)
Wilfried Hoffmann/ newstr (6)

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr gegen 14.30 Uhr nach
Nittel alarmiert. An einer Baustelle in der Wiesenstraßen hatten sich
zwei Baukräne ineinander verheddert. Eine Transportkette hatte sich im
Ausleger des zweiten Krans verhakt. Durch den starken Wind kamen die
beiden Ausleger der Kräne stark ins wanken. Es bestand die Gefahr, dass
einer der Kräne auf die B419 und auf die Bahnstrecke fällt. Ohne Erfolg
versuchte die Feuerwehr Stadt Konz die Kette zu lösen, doch in einer
Höhe von 25 Metern war ein arbeiten aufgrund des starken Windes
unmöglich. So musste die Feuerwehr an dieser Stelle abbrechen. Nach
Rücksprache mit einem Bauunternehmen kam ein 80 Tonnen schwerer Autokran
zum Einsatz. Mit einem Korb am Kran wurden zwei Bauarbeiter der
Fachfirma in die Höhe gehoben und konnten die beiden Kräne voneinander
lösen. Im Anschluss konnte die Einsatzstelle wieder freigegeben werden.
Die B419 bei Nittel und die Bahnstrecke Trier-Perl waren für rund 2
Stunden voll gesperrt. Zu weiteren Schäden kam es nicht.

Im Einsatz waren die Feuerwehen aus Nittel und Konz, die Wehrleitung der
VG Konz, die Bundespolizei und die Polizei Saarburg.