Wohnhaus steht in Lampaden in Flammen: Großeinsatz für Feuerwehr, enormer Sachschaden

Am Dienstagmorgen, 25.01.22, gegen 11.10 Uhr kam es zu einem Großalarm für zahlreiche Feuerwehren nach Lampaden in den Mühlenweg.
(c) Florian Blaes
(c) Florian Blaes

Durchzündung im Haus 

Eine große Rauchsäule war bereits weithin sichtbar. Wie der Einsatzleiter Thorsten Petry vor Ort erklärte, stand ein neues Wohnhaus im Inneren komplett in Flammen. Ziemlich schnell ging ein Fenster zu Bruch und es kam zu einer sogenannten Durchzündung im Gebäude. Bedingt durch den enormen Rauch mussten zunächst weitere Fenster und Türen gewaltsam eingeschlagen werden, um einen Rauchabzug gewährleisten zu können. Schließlich konnten die Einsatzkräfte unter Atemschutz in das Wohnhaus und mit der Brandbekämpfung beginnen.

Messfahrzeug im Einsatz 

Folglich kamen auch von außen mehrere Strahlrohre zum Einsatz, ebenfalls eine Drehleiter. Mit dieser wurde das Dach geöffnet, um das Feuer im Dachbereich weiter bekämpfen zu können. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung über Lampaden kam ein spezielles Messfahrzeug zum Einsatz. Dieses konnte jedoch, nach Messfahrten durch den Ort, Entwarnung geben. Trotzdem wurden die Menschen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Dach muss aufgerissen werden 

Bedingt durch den großen Einsatz von Atemschutzträger kam ein spezieller Gerätewagen Atemschutz zum Einsatz. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befand sich niemand mehr im Gebäude, es wurde niemand verletzt. Über den gesamten Nachmittag muss nun folglich das komplette Dach geöffnet werden, da es immer wieder zum Entflammen in der Zwischendecke kommt.

Knappe halbe Millionen Schaden 

Feuer, Rauchgase und Löschwasser haben das Wohnhaus unbewohnbar gemacht. Nach Polizeiangaben entstand ein Schaden zwischen 300.000-500.000 €. Die Wasserbehörde wurde ebenfalls hinzugezogen.

Auch der erste Beigeordnete der VG Saarburg-Kell Martin Alten kam, um sich ein Bild der Lage vor Ort zu machen. Er lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit zwischen den Wehren aus den drei anwesenden Verbandsgemeinden Saarburg-Kell, Konz und Ruwer.

Im Einsatz war/ist eine große Anzahl an Einsatzkräften. Die FEZ Kell am See, die Wehrleiter VG Saarburg- Kell, VG Ruwer und Führungssteffel der VG. Der BKI des Landkreises Trier -Saarburg, die Feuerwehren aus Lampaden, Pellingen, Zerf, Heddert, Kell am See, Saarburg, Freudenburg und Pluwig- Gusterath. Das DRK Zerf, das DRK OV Saarburg, der OrgL , die Polizei Saarburg, die Kriminalpolizei Trier und der Energieversorger Westnetz.