Vier Jahre Bauzeit: Ausbau der Bundesstraße zwischen Klüsserath und Trittenheim

In knapp drei Wochen beginnt die vierjährige Bauphase an der B 53 zwischen Klüsserath und Trittenheim. Der Zeitplan sieht vor, dass die Arbeiten im Juli 2026 abgeschlossen werden.
Symbolbild: Unsplash
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Zunächst war bekannt, dass Mitte August der geplante Ausbau der B 53 zwischen Klüsserath und Trittenheim beginnen soll. Auf Nachfrage teilte uns die Pressesprecherin vom Landesbetrieb, Birgit Küppers, mit, dass der Ausbau nach aktuellem Stand am 25. August 2022 beginnen werde.

Auf einer Länge von 4,3 Kilometern soll ein separater Radweg entlang der Bundesstraße angelegt werden. Voraussichtlich dauern die Arbeiten bis Juli 2026. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 16,9 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Vollsperrung der Bundesstraße

Während der Baumaßnahme wird die B 53 gesperrt. Der Verkehr werde über die auf der gegenüberliegenden Moselseite verlaufende L 48 von Thörnich kommend über Leiwen nach Trittenheim geführt werden.

Klare Trennung von Radverkehr

Geplant ist eine Erweiterung der Fahrbahn um einen zusätzlichen 2,50 Meter breiten Radweg mit angeschlossenem 1,25 Meter breiten Trennstreifen. Durch die Erneuerung und Verbreitung wird der Radverkehr und Straßenverkehr getrennt und der Verkehrsfluss flüssiger. Dadurch werde sich „die Lärm- und Abgassituation im Straßenseitenraum verbessern“, erklärt der Landesbetrieb.

Geplante Arbeiten:

Der Landesbetrieb erklärt, welche Maßnahme durchgeführt werden: Um die Verbreiterung ausführen zu können, werden sowohl bergseitig auf einer Länge von 465 Meter neue Stützwände erstellt, als auch zur Mosel hin eine 1,7 Kilometer lange Randbalkenkonstruktion gebaut. Diese besteht aus einer auf Kleinbohrpfählen gegründeten Stahlbetonkonstruktion. Die hangseitigen Stützwände werden dabei teilweise aus rückverankerten Spritzbetonschalen mit davorgesetzten Gabionen (mit Steinen gefüllte Drahtkörbe) ausgeführt.  Durch diese Gestaltungsform kann das Habitatpotential für Reptilienarten nachhaltig verbessert werden.

Mitteilung Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (20.07.2022)