Zweite Schleuse in Trier eröffnet und für den Schiffsverkehr freigegeben (Fotogalerie)

Acht Jahre hat die Bauzeit der neuen Schleusenkammer gedauert. Auch Corona hatte zuletzt für eine Verlängerung der Zeit gesorgt. Nun wurde sie am am Montagmorgen eröffnet und für den Schiffsverkehr freigegeben.

Im Jahr 2014 hat der Bau der neuen Schleuse in Trier begonnen. Für alle auf dem Wasser stand fest, sie ist wichtig für den Güterverkehr auf der Mosel. Denn die nur eine vorhandene Kammer war einfach zu wenig gewesen. Die Anzahl der Schiffe wurde immer mehr und so kam es immer wieder zu Wartezeiten für zahlreiche Schiffe. Jetzt ist das zu Ende. Am Vormittag wurde die neue Schleuse von dem parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Enak Ferlemann, dem  Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans-Heinrich Witte, der Wirtschaftsministerin aus Rheinland-Pfalz Daniela Schmitt, der Wirtschaftsministerin aus dem Saarland Anke Rehlinger, dem Baudezernent Trier Andreas Ludwig und weitere Politiker feierlich eingeweiht und eröffnet. Die Kosten belaufen sich auf rund 75 Millionen Euro.

Zunächst sollte die Schleuse im Frühjahr 2020 schon fertiggebaut sein. doch dann kam Corona und viele Mitarbeiter der ausführenden Betriebe fielen aus und es kam infolge der Pandemie zu Lieferengpässen von Materialien.

In der Zukunft sollen alle Schleusen auf der Mosel eine zweite Kammer dazu bekommen. Die nächste wird Lehmen gebaut, dann folgt Wintrich. Denn nicht nur in Trier stehen die Schiffe, wenn es mal zu voll ist, sondern auch an allen anderen Schleusen auf der Mosel.