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In den frühen Morgenstunden des 26. Januar 2021 durchsuchten Ermittler sieben Wohnobjekte in ganz Rheinland-Pfalz. Die Ermittler konnten zahlreiche Beweismittel, darunter digitale Asservate und auch geringe Mengen Haschisch sicherstellen.

Im Auftrag der Landeszentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus Rheinland-Pfalz bei der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz führt das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz unterstützt von Beamten der Polizeipräsidien Rheinpfalz, Westpfalz und Trier umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in Ludwigshafen, Kaiserslautern, Trier und Germersheim durch.

Gegen insgesamt acht Beschuldigte im Alter von 22 bis 58 Jahren besteht der Verdacht, dass diese zwischen 2016 und 2017 Bargeld über Geldtransferdienstleister an „Finanzagenten“ des sogenannten „Islamischen Staates“ im Ausland überwiesen haben. Es ist anzunehmen, dass diese Gelder zur Finanzierung des bewaffneten Kampfes der terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ im Rahmen des syrischen und irakischen Bürgerkrieges dienten.

Den Durchsuchungsmaßnahmen gingen mehrmonatige intensive Ermittlungen voraus.