Symbolbild Bundespolizei

Ein mit zwei syrischen Staatsangehörigen besetzter PKW mit deutscher Zulassung wurde am Montagmittag von der Fahndungsgruppe der Bundespolizei Trier im Stadtgebiet kontrolliert.

Der Fahrer wies sich mit einem deutschen Aufenthaltstitel aus; die Beifahrerin legte einen syrischen Reisepass vor.

Ermittlungen ergaben, dass die Syrerin im September 2020 aus ihrem Heimatland Syrien in die Türkei und von dort weiter nach Griechenland reiste. Anschließend ging es mit einem LKW gegen Zahlung von 400 Euro von Griechenland nach Deutschland, um hier einen Asylantrag zu stellen. Der Fahrer des PKW hat die junge Frau dann aufgenommen und nach Trier verbracht. Zur Beweissicherung wurde das Mobiltelefon des Fahrers sichergestellt und ausgewertet. Weitere Ermittlungen dauern an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Geschleuste dem BAMF Trier übergeben; der Fahrer auf freiem Fuß belassen.

Ein Ermittlungsverfahren gegen die Syrerin wegen unerlaubter Einreise und gegen den Fahrer wegen des Verdachts auf Einschleusen von Ausländern wurde eingeleitet.