Hunsrück:

„Das hätten wir hier im Hunsrück nicht erwartet“ erzählt ein junger Mann, der in Bruchweiler gerade den schweren Schnee am Schippen ist. Bis zu 10 cm Neuschnee sind in der Nacht auf den Freitag gefallen. Das war schon eine ordentliche Portion der weißen Pracht. Am frühen Freitagmorgen ging der Schnee dann in Regen über, da es milder wurde.

Doch zuvor hatte der Räum- und Streudienst alle Hände voll zu tun, wenn er denn durchkam. Das war heute Morgen gar nicht mal so einfach. Besonders betroffen waren die Straßen rund um Sensweiler und Bruchweiler (Landkreis Birkenfeld). Auf der L 162 stürzten zwei Bäume unter der schweren Schneelast um, um mussten vom LBM beseitigt werden. Gleiches Bild auf der L 160 zwischen Bruchweiler und Morbach im Hunsrück. Dort stürzte auch ein Baum unter der Schneelast um.

Als diese Strecken wieder freigeräumt waren, standen die Räumdienste an andere Stelle mit anderen Problemen. Auf der K52 zwischen Sensweiler und Katzenloch stellte sich ein LKW quer. Auf schneebedeckter Fahrbahn kam er auf Talfahrt Richtung Idar-Oberstein nicht mehr weiter. Er wurde mit Hilfe des LBM wieder freigeschleppt. Am dicksten kam es auf der L 159 zwischen Bruchweiler und Hinzerath bei Morbach. Hier steckten gleich drei LKW im Schnee fest. Auch viele Autofahrer und Transporter kamen nicht voran. Erst mit dem Räumen und Streuen des Winterdienstes entspannte sich die Lage auf dieser Strecke.