Gemeinde Weiskirchen

Am gesamten Wochenende kam es wetterbedingt zu zahlreichen Einsätzen in Höhenlagen im Bereich der PI Nordsaarland. Vor allem in den Bereichen um den Peterberg in Braunshausen, in den Bereichen um den Wildpark und Kurzentrum in Weiskirchen und im Bereich Bergen, Scheiden, Waldhölzbach kam es zu größerem Personen- und Fahrzeugandrang.

Hierbei kam es auf den Parkplätzen und den Zufahrtstraßen zu hohem Verkehrsaufkommen, so dass die meisten Parkplätze sehr schnell ausgelastet waren. Im Vorfeld wurden durch die entsprechende Gemeinden der Peterberg und der Wildpark für Besucher gesperrt. Die Gemeinde Nonnweiler war im Bereich Peterberg, die Gemeinde Weiskirchen im Bereich Wildpark und die Gemeinde Losheim im Bereich Bergen, Scheiden, Waldhölzbach mit eigenen Kräften am gesamten Wochenende im Einsatz und überwachte die Absperrmaßnahmen. Bei den Menschen handelte es sich zumeist um „Schneetouristen“ aus anderen Landkreisen des Saarlandes und Rheinlandpfalz, welche hier im verschneiten Waldgebiet spazieren gingen oder Schlitten fuhren.

Die Polizei führte zahlreiche Kontrollen im Hinblick auf die geltende Corona-Rechtsverordnung durch. Überwiegend kann gesagt werden, dass durch die anwesenden Personen beim Wandern und Schlittenfahren die Corona Regeln eingehalten wurden und die Menschen im Hinblick auf Abstandsregeln, Kontaktbeschränkungen usw. gemäß der geltenden Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona Pandemie sensibilisiert und einsichtig waren.

Die Verwaltung Weiskirchen teilt hierzu mit: „Die Kur- und Tourismusgemeinde Weiskirchen muss leider kurzfristig den „Wild- und Wanderpark Weiskirchen“ für Besucher schließen. Gründe sind zum einen die neuen Bestimmungen (u.a. weitergehende Kontaktbeschränkungen) der ab dem kommenden Montag geltenden neuen Corona-Rechtsverordnung, zum anderen die aktuelle Wetterlage aufgrund Glättegefahr auf den Zuwegungen im Wild- und Wanderpark sowie der Gefahr des Schneebruchs von denen sich im Park befindlichen Bäumen. Dieser Schritt ist mir als Bürgermeister einer Gemeinde, die insbesondere auf den Tourismus setzt, nicht leichtgefallen, jedoch haben die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Besucher und Gäste oberste Priorität. Die Sperrung wird nach derzeitigem Stand bis zum 31.01.2021 andauern.“