Foto von links: Aloysius Söhngen, Bürgermeister der VG Prüm, Michaela Ostermann, Regino-Gymnasium und Max Zacharias, Geschäftsführer Naturpark Nordeifel - Teilgebiet RLP (Foto: Verbandsgemeinde Prüm)

Der rheinland-pfälzische Förderwettbewerb „MINT-Regionen“ unterstützt bereits seit 2018 aktiv die regionale Entwicklung von innovativen Netzwerken im Bereich der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz MINT. Die Ministerien für Bildung sowie für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau und für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur richten den Förderwettbewerb jedes Jahr gemeinsam aus und fördern zwei Siegerregionen mit jeweils 30.000 €.

Das Herzstück der MINT-Region Eifel bildet das neue Schülerforschungszentrum Prümer Land, das derzeit im Aufbau begriffen ist und im kommenden Frühjahr eröffnet werden wird. Die Region hat sich zum Ziel gesetzt, im ländlich geprägten Nordwesten von Rheinland-Pfalz Synergien aus dem Zusammenwirken zahlreicher Akteure aus (Hoch-)Schule, Politik, Wirtschaft und Verwaltung zu bündeln und zu nutzen für eine qualifizierte und nachhaltige Bildung von Schülerinnen und Schülern im MINT-Bereich.

Entlang der gesamten Bildungskette werden Kinder und Jugendliche aller Schulformen im künftigen Schülerforschungszentrum breit gefächerte Möglichkeiten erhalten zum individuellen naturwissenschaftlichen Experimentieren, zum Forschen, Entwickeln, Tüfteln, Auswerten und Präsentieren. Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten soll hier geschult werden. Die Einsicht in die Sinnhaftigkeit an solchen Schlüsselqualifikationen orientierten MINT-Nachwuchsförderung eint die genannten Akteure und hat sie bereits zusammengeführt in der finanziellen und logistischen Unterstützung des Schülerforschungszentrums, dem, in Trägerschaft des Naturparks Nordeifel e.V. befindlich, auch über die Landes- und Bundesgrenzen hinweg überregionale Kooperationspartner zur Verfügung stehen.

Für die regional ansässigen teilweise hochspezialisierten Unternehmen bietet sich durch die im Schülerforschungszentrum praktizierte MINT-Förderung junger Menschen die Möglichkeit, spätere Mitarbeiter zu gewinnen, die als ausgebildete Fachkräfte in der Region bleiben und dabei mithelfen, die Standorte im Eifelkreis und Vulkaneifelkreis zukunftssicher zu machen. Eine Integration dieses Netzwerkes in den Rahmen und die Konzeption einer MINT-Region Eifel wird der skizzierten WIN-WIN-Situation unter den Kooperationspartnern einen zusätzlichen nachhaltigen Qualitätsschub verleihen und mit Leuchtturmcharakter über die regionalen Grenzen hinaus strahlen.

Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen: „Die Auszeichnung „MINT-Region-Eifel“ ist ein guter Start für das Schülerforschungszentrum Prümer Land. Ich bin stolz auf das überzeugende Konzept, das Ostermann, Derks und Zacharias entwickelt haben. Es ist eine Bereicherung für die gesamte Region.“