Sicherheitskonzept auf Trierer Weihnachtsmarkt

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1998

Trier. Mit einem umfangreichen Sicherheitskonzept ist die Polizei auf dem Trierer Weihnachtsmarkt präsent. Zivile und uniformierte Streifen, Absperrungen und eine Videoüberwachung sind vorgesehen.
Gemeinsam mit allen Sicherheitsverantwortlichen hat die Polizei in den vergangenen Wochen an der Sicherheitskonzeption gearbeitet, die sowohl dem Bedürfnis der Besucher auf größtmögliche Sicher-heit gerecht wird als auch die Beeinträchtigungen rund um den Weihnachtsmarkt auf ein unvermeid-bares Maß reduziert.
Die einsatzverantwortliche Polizeiinspektion Trier wird zu den Öffnungszeiten mit uniformierten Poli-zeibeamtinnen und Polizeibeamten auf dem Weihnachtsmarktgelände präsent und für Belange der Bürgerinnen und Bürger und der Aussteller ansprechbar sein. Unterstützt werden die uniformierten Einsatzkräfte von Beamtinnen und Beamten in ziviler Kleidung, die Störungen und Gefahren frühzeitig erkennen sollen. Wie bereits im vergangenen Jahr praktiziert werden die Beamten durch stationäre Videotechnik unter-stützt. Drei Videokameras werden das Geschehen auf dem Hauptmarkt und dem Domfreihof überwa-chen, um möglichst frühzeitig Störungen oder Gefahrensituationen zu erkennen und Einsatzkräfte erforderlichenfalls zu lenken. Im Falle von Straftaten werden die Aufnahmen zur Strafverfolgung her-angezogen und in die polizeilichen Ermittlungen einfließen. Sollten die Aufnahmen nicht für Ermitt-lungszwecke genutzt werden, werden sie nach spätestens 30 Tagen gelöscht. In Absprache mit der Stadtverwaltung und dem Veranstalter werden darüber hinaus an verschiedenen Zufahrten Absperrungen mit Betonbarrieren erfolgen. In der Liebfrauenstraße wird eine polizeiliche Kontrollstelle errichtet.