Trier. Am Montagabend um 18:45 Uhr haben sich zahlreiche Menschen in der Trierer Innenstadt Ecke Simeonstraße/ Glockenstraße zu einer Kundgebung „Solidarität statt rechte Hetze“ versammelt. Mit Bannern, Fahnen und selbst gemachten Plakaten stellten sich die Menschen gegen die sogenannten „Corona- Rebellen“ der Stadt Trier. Zur Demo hat der Verein „Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts“ aufgerufen.
Immer wieder montags verabreden sich Mitglieder der „Corona- Rebellen“ zu Spaziergängen in der Innenstadt. Dabei verbreiten sie nach Auffassung des Vereins „Für ein buntes Trier“ Verschwörungsmythen ganz aktuell zur Corona- Krise. So heißt es unter anderem das diese Rebellen das Tragen eines Mund- Nasen Schutzes oder der Mindestabstand Schritte in eine Diktatur sind. Jens Ahnemüller (parteilos), vorher AfD erklärt in einem kurzen Statement vor der Porta Nigra, dass er sich zum Eis essen verabredet habe. „Jeder Mensch darf seine freie Meinung äußern, das mache ich auch“ so Ahnemüller.
Während sich die sogenannten „Corona- Rebellen“ vor der Porta Nigra versammeln, kommen in der Simeonstraße immer mehr Menschen zusammen. Nach kurzen Wortbeiträgen gehen die Versammelten mit ihren Fahnen und Plakaten durch die Innenstadt. Von der Glockenstraße aus geht die Demo über die Brotstraße zum Kornmarkt und weiter durch die Fleischstraße zur Abschlusskundgebung. Unterwegs kommen die bunten Trierer an vielen Restaurants und Lokalen vorbei. Hier gibt es für die marschierenden Menschen immer wieder lauten Applaus von den Restaurantbesuchern.
Auf dem Hauptmarkt treffen die Menschen der großen Kundgebung auf die DKP (Deutsche kommunistische Partei) Trier, die auch viele Meinungen von „Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts“ unterstützen.
Unter dem Demonstranten ist auch James Marsh, Regionsgeschäftsführer DGB Trier. „Wir sind gekommen, um Gegenwind für die Corona- Rebellen wehen zu lassen und uns solidarisch zu zeigen für die Menschen, die unter der Corona- Krise leiden.“
Am Ende waren es über 200 Menschen die zur Kundgebung gekommen sind, das teilte uns der Veranstalter und die Polizei mit. Von den sogenannten „Corona- Rebellen“ kamen lediglich 15 Menschen, die unangemeldet durch Trier „spaziert“ sind. Für den der Verein „Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts“ war der Abend ein großer Erfolg.
Die Polizei musste zu keiner Zeit eingreifen und lobte die anständigen Auflagen der Corona- Krise. Viele haben einen Mund- Nasen Schutz getragen und der Mindestabstand von 1,5 Meter wurde eingehalten.

(Blaes)