Symbolbild

Nachdem wir am Samstag über ein tödliches Geschehen in der Südeifel berichtet haben, gibt es nun die offizielle Bestätigung und den Sachverhalt der Staatsanwaltschaft in Trier:

Am späten Freitagabend, 10. September 2021, meldete sich ein Zeuge telefonisch bei der Polizei und teilte mit, soeben von einem Freund, einem 52-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Südeifel, angerufen worden zu sein. Dieser habe ihm mitgeteilt, er habe seine Ex-Freundin erschossen und werde sich nun selbst töten.

Die Polizei startete daraufhin mit allen zur Verfügung stehenden Kräften eine Suchaktion, im Rahmen derer unter anderem ein deutscher und ein luxemburgischer Polizeihubschrauber zum Einsatz kamen.

Am Samstagvormittag, 11. September 2021, wurde das Fahrzeug des 52-jährigen Mannes in einem Waldstück bei Wallendorf aufgefunden. In ihm fanden die Beamten die Leichen des Mannes und seiner Ex-Freundin, einer 30-jährigen Frau aus Luxemburg. In der Hand des Mannes befand sich eine Schusswaffe.
Nach dem jetzigen Stand der von der Kriminaldirektion Trier geführten Ermittlungen hält es die Staatsanwaltschaft für wahrscheinlich, dass der Mann zunächst seine Ex-Freundin und sodann sich selbst erschossen hat.

Die Staatsanwaltschaft hat die Obduktion der Leichen der Verstorbenen veranlasst. Die Ermittlungen, auch zum Motiv der Tat, dauern an. Nach ersten Erkenntnissen dürften Beziehungsprobleme und die Trennung des Paares hierbei eine Rolle gespielt haben.