THW/Kai-Uwe Wärner

Rheinland- Pfalz/ Saarland. Das Technische Hilfswerk ist am Dienstagabend um 22 Uhr vom Flughafen Frankfurt in die libanesische Hauptstadt Beirut aufgebrochen. Nach der schweren Explosion mit aktuell 140 Toten und über 5.000 Verletzten ist ein großes Team von Spezialisten des THW zur Unterstützung der dortigen Arbeiten aufgebrochen.

Aus unserer Großregion sind Spezialisten aus dem saarländischen Wadern und Perl- Obermoschel mit dabei.

Eine Hundestaffel ist auch mit dabei 

Insgesamt ist ein Team von 47 Männern und Frauen des THW „Schnell- Einsatz- Einheit Bergung Ausland“ unterwegs und soll in den vielen Trümmern nach Überlebenden suchen. Auch eine Hundestaffel des THW ist mit dabei. Und hierbei drängt die Zeit, je mehr Zeit nach dem Unglück vergeht, desto schwieriger wird es noch Überlebende zu finden.

Über 16 Tonnen Hilfsmaterial 

Mit dabei haben die Fachkräfte über 16 Tonnen Hilfsmaterial zum arbeiten vor Ort. dazu zählen unter anderem auch Lebensmittel, Zelte, Feldbetten und Wasseraufbereitungsanlagen. Die Kräfte sind zu 90 % ehrenamtliche die zum Einsatz kommen. Ihr Einsatz ist zunächst für eine Woche angesetzt. Die Regierung im Libanon hat die Welt und so auch Deutschland um Hilfe gebeten.

Wir wünschen dem Technischen Hilfswerk in ihrem Auslandeinsatz alles Gute!

  • Text: eigene Recherche Florian Blaes
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