Spektakulärer Unfall: Erdrutsch reißt LKW und Auto mit in die Tiefe

2. Update 15:15 Uhr  Mittlerweile konnte der Anhänger vom LKW gelöst bzw. durchgeschnitten werden und vorsichtig aus der Grube heraus

2. Update 15:15 Uhr 

Mittlerweile konnte der Anhänger vom LKW gelöst bzw. durchgeschnitten werden und vorsichtig aus der Grube heraus gehoben werden. In einem weiteren Schritt soll nun mit einem Spezialkran das Auto aus dem Hang geborgen werden. Hierzu kommt ein wesentlich leichterer Kran zum Einsatz, als es eigentlich üblich ist. Da man sich weiterhin unsicher ist, wie der Untergrund in diesem Gebiet ist. Der Einsatz wird wohl noch mehrere Stunden und gar Tage andauern.

1. Update 12:15 Uhr

Derzeit sind Fachkräfte vom LBM, dem Forst, einem großen Bergungsunternehmen und Gutachter sowie ein Geologe vor Ort um die Situation einzuschätzen. Derzeit ist immer noch unbekannt, wie man bei der Bergung vorgehen möchte. Klarheit gibt es über die Tanks, diese sind glücklicherweise nicht Leck geschlagen und es läuft aktuell kein Diesel aus. Dennoch konnten die Abpumparbeiten noch nicht gestartet werden. Es muss erst abgeschätzt werden, wie instabil die Erde um die Unglücksstelle ist. Unterdessen ist der LBM mit Planungen dabei, einen Ersatzzufahrtsweg zur Hochmark zu bauen. Denn dieses Loch wird noch Wochen und Monate andauern. Der LKW-Fahrer wurde schwer verletzt, der Autofahrer mittelschwer. Weitere Einzelheiten folgen…

 

Erstbericht 9:50 Uhr

Kordel. Zu einem spektakulären Einsatz kam es am Montagmorgen (01.02.2021) Gegen 6:45 Uhr befuhr ein Langholz-LKW und ein Auto gleichzeitig die K 26 zwischen Kordel und dem Ortsteil Hochmark. Plötzlich löste sich ein Erdrutsch und riss den LKW und das Auto mit in die Tiefe. Die Kreisstraße wurde komplett unterspült, der Erdrutsch riss große Bäume mit sich und hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Die alarmierte Feuerwehr rückte umgehend zur Einsatzstelle an und rettete mit schwerem Gerät den eingeklemmten LKW-Fahrer. Auch der Autofahrer wurde aus seiner misslichen Lage gerettet. Beide kamen mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Die Feuerwehr sicherte den LKW vor weiterem abrutschen mit großen Stahlseilen. Mit einer Drohne wurde das Unglücksgebiet überflogen, um weitere Verschüttete ausschließen zu können.

Derzeit sind Geologen, Gutachter und Spezialisten vor Ort, um zu beraten wie hier weiter vor gegangen werden soll. Durch den Dauerregen ist alles sehr locker in diesem Bereich. Ebenfalls ist der Gefahrstoffzug der Feuerwehr nun im Einsatz, die Dieseltanks auszupumpen.

Weitere Einzelheiten folgen!