Symbolbild

Bitburg/ Bosen. Nachdem innerhalb kurzer Zeit zwei Hundehalter/innen ihre Vierbeiner bei glühender Hitze in den Autos zurück gelassen hatten, hat nun der Tierschutz eine Anzeige gegen die jeweiilgen Hundehalter eingereicht.

Am 11. August 2020 rettete die Polizei in letzter Sekunde einen Hund aus einem Auto. Der Zustand wies schon lebensberohliche Anzeichen auf. Polizei Bitburg rettet Hund aus völlig überhitzen Auto

Das Tierschutzgesetz untersagt es, Tieren ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Die Tierrechtsorganisation PETA erstattete nun bei der Staatsanwaltschaft Trier gegen den Hundehalter und fordert zudem ein Tierhalteverbot für den Beschuldigten. „Viele Hundehalter unterschätzen die Auswirkungen der Sommerhitze auf Vierbeiner, wenn sie diese in Autos zurücklassen. Hunde werden in den überhitzten Fahrzeugen schnell unruhig, kratzen an den Fenstern und geraten in Panik. Dies verschlimmert die lebensgefährliche Situation zusätzlich. Für sie kommt dann oft jede Hilfe zu spät“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Wer einen Hund bei warmen Außentemperaturen im Auto zurücklässt, riskiert das Leben des Tieres und muss mit einer Strafanzeige rechnen.“

Bereits am 9. August 2020 musste die Feuerwehr auf den Parkplatz am Bostalsee anrücken und einen Hund befreien. Feuerwehr befreit Hund aus Auto auf Parkplatz des Strandbades Bostalsee Auch hier hat die Tierschutzorganisation PETA Anzeige erstattet. Die Organisation möchte zudem erreichen, dass die jeweiligen Halter keine Haustiere mehr halten dürfen.

  • Text: Infos PETA, geschrieben Florian Blaes