Kleinich. In der Nacht auf Freitag, kurz nach Mitternacht gegen 00:05 Uhr kam es auf der B327/ der Hunsrückhöhenstraße während eines Überholmanövers zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Nach Polizeiangaben überholte ein blauer Peugeot aus dem Landkreis Birkenfeld einen silbernen Skoda Kombi aus dem Landkreis Bernkastel- Wittlich. Während des Überholvorgangs kam es zu einer Frontalkollision und beide Autos kamen rechts von der Straße ab. Hierbei überschlug sich der Skoda Kombi mit vier Fahrzeuginsassen und prallte gegen einen Baum. Er kam seitlich zum Stillstand. Der Peugeot überfuhr mit großer Geschwindigkeit einen Baumstumpf und kam ebenfalls an einem Baum zum Stillstand. Hierbei war die Wucht derart schwer, dass die Beifahrerin des überholenden Fahrzeugs noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Der Fahrer dieses Fahrzeugs, sowie die vier Insassen des zweiten Pkw wurden schwer verletzt und im Anschluss an die Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei der Rettung und Betreuung der Verletzten. Eine Person war im Auto eingeschlossen und wurde durch die Rettungskräfte befreit. Weiterhin wurde der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet.

Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter aus Trier, auf Antrag der Staatsanwaltschaft beantragt. Beide Autos wurden abgeschleppt, es entstanden jeweils Totalschaden an den Fahrzeugen.

Bis zur Bergung der Fahrzeuge war die Hunsrückhöhenstraße bis zum frühen Morgen um 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Der beginnende Berufsverkehr und Flugreisende des Flughafen Hahn mussten lange Umleitungen in Kauf nehmen. Eine Umleitung wurde durch die Straßenmeistereien Bernkastel und Kirchberg eingerichtet.

Im Einsatz war die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) Bernkastel- Kues, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde und der Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI). Weiterhin die Feuerwehren aus Morbach, Longkamp, Kleinich, Hochscheid, Horbruch und Sohren- Büchenbeuren. Zudem das DRK mit vier Rettungs- und einem Krankenwagen, zwei Notärzte, der Leitende Notarzt (LNA) und Organisatorische Leiter (OrgL) und die Polizei Simmern, Hahn, Idar-Oberstein und Morbach.

(Blaes)