20-jähriger Raser erfasst zwei Radfahrer und fliegt über Hecke in Böschung, ein Schwerstverletzter

Am Dienstagmorgen 09.03.2021 gegen 5:50 Uhr kam es auf der B 49/ Luxemburgerstraße Kreuzungsbereich Eisenbahnstraße zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Wie
Florian Blaes /newstr (19)
Florian Blaes /newstr (19)

Am Dienstagmorgen 09.03.2021 gegen 5:50 Uhr kam es auf der B 49/ Luxemburgerstraße Kreuzungsbereich Eisenbahnstraße zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Wie die Polizei mitteilte, befuhr der 20-jährige Fahrer eines grauen Audi RS5 die linke Fahrspur der Luxemburger Straße in Fahrtrichtung Trier-Zewen mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Auf Höhe der Einmündung Eisenbahnstraße verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte nach rechts und erfasste im weiteren Verlauf zwei an der Ampelanlage wartende Radfahrer. Hierbei wurde ein 27-jähriger Radfahrer schwerstverletzt; der andere Radfahrer kam mit dem Schrecken davon. Anschließend flog der PKW über eine Böschung und kam erst auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Der PKW Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Am Auto entstand Totalschaden, die Verletzten wurde in Trierer Krankenhäuser eingeliefert.

Hierbei muss die Wucht des Rasers derart hoch gewesen sein, 50 km/h sind an dieser Stelle erlaubt, dass das Auto förmlich über die Hecke geflogen ist. Denn Augenscheinlich vor Ort sieht man bis auf die Einschlagstelle unterhalb der Hecke auf einem Feldweg keine Spuren.

Mit einem Kran wurde das Auto mit Totalschaden geborgen. Mehrere Verkehrsschilder wurden dem Erdboden gleich gemacht, auch die Ampelanlage musste wieder repariert werden.

Für den morgendlichen Berufsverkehr sorgte dieser Unfall für ein Chaos weit über Trier-West hinweg. Ein Gutachter wurde beauftragt, den Unfall zu rekonstruieren. Während dieser Arbeit war die Luxemburgerstraße komplett gesperrt. Es kam zu einem Rückstau weit über die Konrad- Adenauer Brücke hinweg. Auf einem zur Lux.str. parallel verlaufenden Wirtschaftsweg in Richtung Zewen, kam es ebenfalls zum Verkehrsstillstand, nicht zuletzt, da sich dort ein Bus fest fuhr. Gegen 8:30 Uhr konnten alle Sperrungen aufgehoben werden.

Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr Wache I und II, zwei Rettungswagen und der Notarzt. Zudem die Polizei mit mehreren Fahrzeugen, die SWT Trier Reinigung und Verkehrssicherheit, zudem ein Gutachter und Abschleppunternehmen.