Amokfahrt-Prozess: 1. Verhandlungstag nach 30 Minuten beendet, Angeklagter schweigt

Um 9 Uhr am heutigen Donnerstag, 19.08.2021, sollte der Prozess am Gericht in Trier gegen den mutmaßlichen 51-jährigen Amokfahrer vom

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Um 9 Uhr am heutigen Donnerstag, 19.08.2021, sollte der Prozess am Gericht in Trier gegen den mutmaßlichen 51-jährigen Amokfahrer vom 1. Dezember 2020 beginnen. Mit 20 Minuten Verzögerung startete er und eine halbe Stunden später war er auch wieder beendet.

Das Medieninteresse an diesem wohl emotionalsten Fall im Trierer Landgericht ist unwahrscheinlich groß. Im Vorfeld haben sich 60 Medienvertreter aus ganz Deutschland von Fernsehen, Radio, Zeitung und Onlinemedien angemeldet. Jedoch wurden nur 13 Plätze für die Medien vergeben. So haben sich bereits um 4 Uhr in der Nacht die ersten Reporter am Nebeneingang mit Liegestühlen positioniert. 10 weitere Besucher konnten in die Verhandlung.
Vor Prozessbeginn mussten mussten alle eine Sicherheitsschleuse passieren. Auch der Angeklagte sitzt hinter einer Panzerschutzscheibe. Vor dem Gerichtsgebäude ist ein Großaufgebot an Polizei.

1. Prozesstag endet nach 30 Minuten – Angeklagter schweigt

Zum heutigen ersten Verhandlungstag wurden die 15 Seiten der Anklageschrift vorgelesen.  In der Nebenklage sind 14 Nebenkläger, die über ihre Anwälte vertreten werden. Zeugen werden heute keine gehört und sind auch nicht anwesend.
Der Angeklagte machte keine Angaben und schweigt. Auch sein Verteidiger sagte nichts und machte keine Angaben. Nach 30 Minuten war der erste Prozesstag wieder beendet und die Hauptverhandlung zu Ende.