‚Exhaus bleibt!‘ startet mit drei Musikern aus Trier ein Bürgerbegehren

Das 'Aktionsbündnis Exhaus bleibt!' startet ab sofort ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Exzellenzhauses in der Zurmaiener Straße.
Symbolbild pixabay

Dieses soll nach dem Willen der ehrenamtlichen Aktivistinnen und Aktivisten nach der Sanierung wieder „der Jugendarbeit und Jugendkulturarbeit“ zugeführt werden.
Als vertretungsberechtigte Personen konnten der Rapper DMO, Sabine Dengel, eine Sängerin der Funk-Soul-Band ‚Black Porta Project‘ und der Bassist der Ska-Band ‚Juggernout‘ Jan Ludes-Foroughi gewonnen werden.

Anlaufpunkt für die Jugend

Der 28 Jahre alte Trierer Hochschulstudent und Rapper DMO bemerkt: Der Trierer Jugend fehlt ein Anlaufpunkt, ein Raum zum experimentieren – und das mit pädagogischer Begleitung. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Lage für Kinder und Jugendliche weiter verschlechtert und Raum für alternative Musik und Subkultur ist noch kleiner geworden.“

Die 51-jährige Pflegedienstleitung Dengel fügt hinzu: Das Exhaus ist ein Alleinstellungsmerkmal für Trier-Nord, die Stadt und die ganze Region. Hort, Fanprojekt, Bandproberäume, alternative Konzerte, Mädchenflohmarkt – alles unter einem Dach. Wo gibt’s das schon? Wir werden das Exhaus nicht aufgeben!“

Jan Ludes-Foroughi, der 42-jährige OP-Fachkrankenpfleger, ist schon etliche Male im Exhaus als Musiker aufgetreten und sagt: Das Exhaus gehört für mich genau so zu Trier wie die Porta Nigra oder das Amphitheater. Deshalb ist es wichtig, dass das Exhaus auch in Zukunft für unsere Kinder und Jugendlichen, sowie für die Kultur und die Veranstaltungen zur Verfügung steht.“

Mit dem Bürgerbegehren hoffen die drei Gesichter der Kampagne, das Aktionsbündnis und viele Triererinnen und Trierer, das geschichtsträchtige Haus wiederherzustellen und zu erhalten. Das Aktionsbündnis ruft auf seiner Homepage dazu auf, nicht nur selbst für das Bürgerbegehren zu unterschreiben, sondern auch beim Sammeln von rund 4.500 Unterschriften zu helfen.