Internationaler Klimastreik am 19. März 2021 auch in Trier vor dem Dom

Am 19. März findet der siebte internationale Klimastreik von Fridays For Future statt. Weltweit werden Aktivist*innen und Bürger*innen für Klimagerechtigkeit

Am 19. März findet der siebte internationale Klimastreik von Fridays For Future statt. Weltweit werden Aktivist*innen und Bürger*innen für Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5-GradGrenze demonstrieren. Auch in Trier planen die Aktivist*innen am Domfreihof um 12 Uhr eine Demonstration. Die Aktion ist unter strengen Hygienevorgaben geplant, sodass alle infektionssicher an dem Protest teilnehmen können. Unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises wird eine konsequente Umsetzung statt leerer Versprechen gefordert. Die Emissionen müssen rasch gesenkt werden, um die Erderhitzung auf maximal
1,5-Grad-Celsius zu begrenzen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird neben den Aktionen in Präsenz auch digital gestreikt.

„In den letzten Jahren hat die Politik nur leere Versprechen gegeben. Dabei braucht es sofortige Maßnahmen, damit wir die 1,5 Grad-Grenze noch einhalten können! Wir streiken am 19.03. corona-konform, da auch die Corona-Krise zeigt, dass Krisen nicht gerecht gelöst werden. Wir müssen die Betroffenen bei der Krisenbekämpfung in den Fokus nehmen!“, sagt Sophie Gachet, Schülerin und Aktivistin von Fridays for Future.
Fridays for Future streikt seit über zwei Jahren und nun erneut auf allen Kontinenten für globale Klimagerechtigkeit. Sie fordern eine Politik, die der historischen Verantwortung von Industrienationen wie Deutschland gerecht wird. Dabei fordern sie zusammen mit über 27.000 Wissenschaftler*innen beispielsweise den Kohleausstieg bis 2030, Netto-Null und 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035. Die Ortsgruppe Fridays for Future Trier setzt sich weiterhin für regionale Klimaschutzthemen ein wie zum Beispiel die Verhinderung vom Moselaufstieg oder den Erhalt der Mehringer Höhe.

Imoen Fredrich, Abiturientin und ebenfalls bei Fridays for Future ergänzt: „Die Klimakrise betrifft schon heute tausende Menschen weltweit. Die akute Umweltzerstörung ist das Erzeugnis unseres eigenen Tuns, wir müssen jetzt handeln. Nach dem letzten Corona-Jahr darf die Zerstörung nicht weiter gehen und Emissionen steigen, wir müssen jetzt Veränderung starten! Dann werden wir die Zukunft solidarisch und klimagerecht gestalten.“
Im September 2019 mobilisierte Fridays For Future deutschlandweit über 1.400.000 Menschen. Aufgrund der Covid-19-Krise wurden die Streiks im März und April 2020
online und seit Mai mit Hygienemaßnahmen auf der Straße weitergeführt. Der letzte globale Streik fand am 25.09.2020 statt.