Millionen für Trier: Aufwertung der Innenstadt und Verbesserung der Sicherheit in der Fußgängerzone

Trier wurde in das Bund-Länder-Programm aufgenommen und erhält Förderungen in Millionenhöhe. Damit soll unter anderem die Innenstadt aufgewertet werden und die Sicherheit in der Fußgängerzone verbessert.
Die Poller sind Teil des Urbanen Sicherheitskonzept, das die Fußgängerzone schützen soll. Foto: newstr
Die Poller sind Teil des Urbanen Sicherheitskonzept, das die Fußgängerzone schützen soll. Foto: newstr

Förderungen in Millionenhöhe

Die Stadt Trier erhält langfristige Zuschüsse in zweistelliger Millionenhöhe für die städtebauliche Aufwertung der Innenstadt und die Verbesserung der Sicherheit in der Fußgängerzone. Ermöglicht wird das durch die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“, die Innenminister Roger Lewentz heute bestätigt hat. Die Laufzeit des Förderprogramms beträgt voraussichtlich zwölf Jahre. Die Stadt kann also mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 15 bis 20 Millionen Euro rechnen.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe begrüßte die Zusage: „Es ist eine wirklich gute Nachricht für Trier, dass die Stadt in dieses große Bund-Länder-Förderprogramm aufgenommen worden ist. Wir werden die Mittel nicht nur für die weitere Umsetzung des Konzeptes zur Urbanen Sicherheit nutzen können, sondern für die vielfältigen anstehenden Themen, die wir schon bei der Innenstadt-Entwicklung identifiziert haben: Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft, Kultur und Tourismusaspekte werden in den nächsten Jahren von den Millionenbeträgen profitieren können.“ Allein für das Jahr 2022 wurden Fördermittel in Höhe von 2,39 Millionen Euro reserviert.

Pläne für die Innenstadt

Neben dem Urbanen Sicherheitskonzept, bei dem es unter anderem um die Zufahrtsbeschränkung in die Fußgängerzone durch den Einbau von Hochsicherheitspollern geht, hat die Stadt folgende Förderschwerpunkte im Blick:

  • die Aufwertung des Umfelds der Römerbrücke und der Porta Nigra
  • die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Augustinerhofs
  • Initiativen gegen den Leerstand und für die Anpassung an den Klimawandel, zum Beispiel durch die Förderung privater Vorhaben zur Fassaden- und Dachbegrünung.

Das genaue Programm und die räumliche Abgrenzung des Fördergebiets werden in einem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) festgelegt, dessen Aufstellung möglichst bald im Stadtrat beschlossen werde. Anschließend folgt die Erarbeitung des ISEK inklusive der Festlegung von Prioritäten unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Ein Teil der für 2022 zugesagten Fördermittel soll für diesen Planungsprozess verwendet werden. Erste wichtige Ordnungs- und Baumaßnahmen sind jedoch ebenfalls schon möglich.

Pressemitteilung Stadt Trier (07.04.2022)