Spezialschiff „Carl Straat“ rollt über Mosel: Absenkung um 60 Zentimeter, Boote laufen auf Grund

Konz/ Trier. In der vergangenen Nacht wurde die Schifffahrt auf der Mosel ab der Staustufe in Trier für die Schifffahrt
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Konz/ Trier. In der vergangenen Nacht wurde die Schifffahrt auf der Mosel ab der Staustufe in Trier für die Schifffahrt gesperrt. Ein Spezialarbeitsschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes war auf dem Weg in unsere Region, um mit einer Taucherglocke notwenige Arbeiten an der Schleuse durchzuführen.
Doch vorher galt es den Wasserpegel der Mosel um mehr als 60 Zentimeter zu senken. Das Spezialschiff ist für die Durchfahrt unter der Eisenbahnbrücke in Konz zu hoch gewesen. Die Absenkung des Wasserstandes bis zum notwendigen Stand dauerte bis zum frühen Dienstagmorgen an.
Um 9 Uhr kam schließlich das Schiff „Carl Straat“ mit seiner Besatzung in Konz an. In Millimeterarbeit passierte des die Brücke. Dabei musste sich der Rumpf des Schiffes nochmals senken, um den hinteren Teil durchzubekommen. Alleine die Fahrt unter der Brücke hindurch dauerte fast 45 Minuten an.
Auf der Mosel angekommen konnte das große Schiff weiter problemlos bis zur Staustufe fahren. Dort werden am heutigen Tag wichtige Taucharbeiten erledigt. Nachdem diese am Mittwoch abgeschlossen sein werden, wird die „Carl Straat“ weiter in Richtung Bernkastel- Kues fahren, um neue Bojen auf dem Grund der Mosel zu verankern.
Das Absenken der Mosel brachte aber auch kleine Probleme mit sich. So liefen zahlreiche Boote und Jachten im Bootshafen in Konz auf Grund. Teilweise gerieten sie auch in Schieflage. Zu Schäden kam es jedoch nicht.
Im Laufe des Tages wird der Wasserstand der Mosel wieder auf Normalniveau angehoben, sodass am Mittwochvormittag die Schifffahrt ab 9 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

(Blaes)