Trier erhält 326.000 Euro für das Städtebauförderungsprogramm

Die Stadt Trier erhält mehrere hunderttausend Euro an Fördermittel für Städtebau-Projekte. Insbesondere die Innenstadt soll damit aufgewertet werden. Was Trier genau damit vorhat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

(c) Innenministerium

Im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“ hat Innenminister Roger Lewentz dem Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe, einen Förderbescheid über 326.000 Euro überreicht. Das Förderprojekt wurde im Februar 2021 von der Landesregierung ins Leben gerufen, um den vielfältigen Auswirkungen der Corona-Pandemie, die den Strukturwandel in den Innenstädten zusätzlich beschleunigt haben, zu begegnen.

Unterstützung für die Städtebauförderungsprogramme 

Die Innenstädte sind das Gesicht unserer Städte. Sie prägen die Identität eines Ortes und sind die Zentren unseres Miteinanders. Als Landesregierung unterstützen wir sie dabei, mit den Anforderungen des Strukturwandels noch besser Schritt zu halten und Herausforderungen wie etwa Leerstand zu begegnen. Mit den ‚Innenstadt-Impulsen‘ haben wir eine Plattform geschaffen, um die bewährten Städtebauförderungsprogramme gezielt zu ergänzen“, betonte Minister Lewentz bei der Bescheidübergabe.

Mit den Fördergeldern plant die Stadt Trier unter anderem temporäre Begrünungsmaßnahmen sowie die Installation von Personenfrequenzmessern zu finanzieren. Zudem soll eine Marketingkampagne angestoßen werden, um wieder mehr Menschen aus der (Groß-)Region von einem Umzug in die Innenstadt zu überzeugen. Außerdem sind Aktionstage und eine Kooperation mit der Hochschule und der Universität Trier geplant.

Folgende Trierer Projekte profitieren von der aktuellen Förderung:

  • Die TTM GmbH mit dem Auftrag einer Marketing-Kampagne für den Standort Trier mit einem Fokus auf Besucherinnen und Besucher aus Luxemburg und der Region. Die Kampagne soll im Herbst an den Start gehen.
  • Die City-Initiative mit einem Zuschuss zu ihrem Konzept „Restart 2021/Trier erblüht“ in Zusammenarbeit mit StadtRaum Trier. Den größten Teil der Kosten für das gesamte Konzept trägt die City-Initiative mit ihren Mitgliedsbetrieben selbst.
  • Die Hochschule Trier mit der Bearbeitung des Themas Leerstände über drei Semester. Das Projekt soll soweit möglich auch in leerstehenden Gebäuden stattfinden.
  • Die SWT mit einem Aktionstag zur alternativen Mobilität (25. September 2021).