Weiterhin Sonderimpftage für Geflüchtete aus der Ukraine

Die Stadt hält auch bei Schließung des Impfzentrums ein gesondertes Impfangebot für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, aufrecht. Für eine Impfung müssen sie keinen Termin ausmachen.
Die Stiko empfiehlt eine zweite Auffrischimpfung für alle ab 60 und Personen mit Vorerkrankungen. Symbolbild: Unsplash
Die Stiko empfiehlt eine zweite Auffrischimpfung für alle ab 60 und Personen mit Vorerkrankungen. Symbolbild: Unsplash

Das Impfzentrum im Trierer Messepark wird ab Freitag, 13.05.2022, geschlossen. Es wird wieder in den Standby-Betrieb geschaltet, teilen die Stadt und Kreisverwaltung Trier-Saarburg in einer gemeinsamen Pressemeldung mit. Wegen der gestiegenen Nachfrage war es im November wieder in Betrieb, da der Bedarf derzeit rückläufig ist, wird das Impfzentrum geschlossen.

Sonderimpftage für Geflüchtete

Im Impfzentrum sind folglich ab 13. Mai keine Impfungen mehr möglich. Dennoch behalten die Stadt- und Kreisverwaltung ein gesondertes Impfangebot an diesem Standort aufrecht für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet und in Trier oder Trier-Saarburg untergekommen sind. Ab Montag, 16.05.2022, wird das Impfmobil an jedem Montag Station im Impfzentrum machen.

Impfungen an jedem Montag

Von 8:30 bis 16:30 Uhr sind am Impfzentrum dann folgende Impfungen für Flüchtlinge möglich:

  • Corona (1. und 2. Impfung sowie Booster): Für Kinder ab 5 Jahre, Impfstoffe: Biontech, Moderna und Novavax
  • Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio, Hib, Hepatitis B (Kombinationsimpfstoff)
  • Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio (Kombinationsimpfstoff)
  • Masern, Mumps, Röteln, Windpocken (Kombinationsimpfstoff)
  • Masern, Mumps, Röteln (Kombinationsimpfstoff)
  • Windpocken

Gerade für Kinder und Jugendliche sind Impfungen wichtig: Für den Besuch von Schule und Kindergarten gilt in Deutschland eine Masern-Impfpflicht.

Eine Anmeldung zu den Impfungen ist nicht nötig. Vor Ort soll es an den Montagen auch eine Beratung auf Ukrainisch geben. Mitzubringen sind eine Meldebescheinigung des Bürgeramtes sowie ein Ausweis, Reisepass oder Aufenthaltstitel. Falls vorhanden, sind auch ein Impfpass oder anderes Dokument zum Nachweis bisheriger Impfungen mitzubringen.

Die Stadt weist darauf hin, dass unter dem folgenden Link Fragen und Antworten zu Geflüchteten, teils auch auf Ukrainisch übersetzt, zu finden sind: Informationsseite der Stadt.

Pressemitteilung Stadt Trier und Trier-Saarburg (11.05.2022)