Schweich. Am Donnerstagabend (01.10.2020) gegen 21:30 Uhr kam es auf der A1 zwischen Schweich und Föhren in Fahrtrichtung Köln/ Koblenz zu einem schweren Auffahrunfall.

Nach Angaben der Polizei kam zunächst aufgrund eines Wildwechsels ein 49-jähriger Autofahrer durch starkes Bremsen ins Schleudern und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Opel kollidierte mit der Außenschutzplanke und anschließend mit der Mittelschutzplanke und kam beschädigt auf der linken Fahrspur zum Stehen. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien und sich hinter die Schutzplanke in Sicherheit bringen. Ein sich nähernder PKW-Fahrer mit einem Mercedes erkannte den verunfallten Opel zu spät und fuhr auf diesen auf. Durch den Aufprall wurde der Opel von der linken auf die rechte Fahrbahn und ca. 30 Meter weiter geschoben. Der Mercedes geriet nach dem Unfall in den Straßengraben und kam dort zum Stehen. Der Fahrer des Mercedes sowie die Beifahrerin wurden schwer verletzt. Alle kamen nach notärztlicher Versorgung in umliegende Krankenhäuser.

Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsmittel ab. Mit der Drehleiter wurde die Unfallstelle mit ihrem großen Trümmerfeld großräumig ausgeleuchtet.

Die Autobahn musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Nach den Rettung- und Bergungsarbeiten folgten durch den LBM große Aufräumarbeiten. Die Polizei leitete vorsichtig die Verkehrsteilnehmer im Stau entgegen der Fahrtrichtung zur Ausfahrt Schweich.

Im sich bildenden Rückstau der Vollsperrung bremste ein PKW ab. Dies erkannte der nachfolgende PKW-Fahrer zu spät und wich – um eine Kollision zu vermeiden – nach rechts aus. Hier kollidierte er mit der Schutzplanke und wurde durch diese auf die Fahrbahn zurück gewiesen, wo er mit dem abbremsenden PKW zusammenstieß. Bei diesem Unfall wurde keiner der Beteiligten verletzt.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut daraufhin, dass in solchen Fällen die Rettungsgasse zu bilden und frei zu halten ist. Verstöße hiergegen wurden durch die Beamten festgestellt und mit einem Bußgeld geahndet.

Im Einsatz war die FEZ und Wehrleiter VG Schweich, die Feuerwehren aus Schweich und Issel. Zudem das DRK Schweich, Ehrang und die Malteser Welschbillig. Der Notarzt aus Ehrang und Trier, der Organisatorische Leiter (OrgL) des Rettungsdienstes, die Autobahnpolizei Schweich und der LBM Wittlich.