Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist unglaublich! Landrat Günther Schartz sagt der Bevölkerung vielen Dank! Bitte aber beachten: Momentan KEIN SACHSPENDEN MEHR! Wir haben so viele Hilfe bekommen – LKW-weise – dass wir jetzt erst die Hilfslogistik stemmen müssen. Allein aus dem Rettungsdienstbezirk Donnersbergkreis-Kusel-Kaiserslautern kamen heute 11 Sattelzüge, 5 LKW, 11 Transporter mit Hilfsgütern. 60 Mann lagern das in einer Halle in Kenn. Der Kreis organisiert nun die Verteilung.

Auch im Bürgerhaus Aach, wo am Donnerstag eine erste Sammelstelle der VG Trier-Land eingerichtet wurde, sind die Lager voll. Erste Güter wurden bereits seit Freitag verteilt.

Nach einem Aufruf der Polizei wurden auch noch Schaufeln und Schippen im Krisenzentrum des Kreises in Konz abgegeben. Innerhalb von 2 Stunden heißt es auch hier. Dank, aber wir haben nun genug!

Das gleiche Bild im Landkreis Bitburg-Prüm 

Sehr viele Bürger bieten derzeit auf solidarische Weise Kleider-, Lebensmittel- oder sonstige Sachspenden für betroffene Personen im Eifelkreis an. Die Kreisverwaltung dankt für die zahlreichen Angebote, weist jedoch noch einmal in aller Deutlichkeit darauf hin, dass Sachspenden zum jetzigen Zeitpunkt in übermäßiger Menge vorhanden sind.

Kreisbeigeordneter Rudolf Rinnen: „Wir sind überwältigt von der gut gemeinten Solidarität innerhalb und außerhalb unserer Region und sogar aus weit entfernten Gebieten Deutschlands. Allerdings mussten wir heute einen dringenden Aufnahmestopp für Sachspenden aussprechen. Vor allem muss vermieden werden, dass viele Tonnen Lebensmittel, die ohne vorherige Abfrage bereits auf dem Weg nach Bitburg waren, am Ende vernichtet werden müssen. Daher die eingehende Bitte, dass weder beim Katastrophenschutzzentrum in Bitburg, noch an anderen kommunalen Stellen im Eifelkreis Bitburg-Prüm Warenspenden angenommen werden können.“