Symbolbild Polizei
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Mit dem sogenannten „Shoulder Surfing“ gelang es am vergangenen Samstag, den 17.10.2020, unbekannten Tätern an die Kontokarte und das Bargeld eines 84jährigen Mannes zu kommen.

Die Tat ereignete sich am Nachmittag zwischen 15:00 und 16:00 Uhr in der Filiale der Sparda-Bank Südwest in Bitburg. Während der Geschädigte im Foyer der Bank seine Kontoauszüge am Automat ausdruckte, wurde er von einem südländisch aussehenden Mann in ein Gespräch verwickelt, in dem dieser vortäuschte, er habe Probleme mit dem Bedienen des Geldautomaten. Das Ablenkungsmanöver wurde dann vermutlich von einem zweiten Täter ausgenutzt, der die im Kontoauszugsdrucker befindliche Kontokarte des Geschädigten entwendete. Dem Opfer suggerierte man dann, der Automat habe seine Karte eingezogen. Die dazugehörige PIN wurde bereits vorher ausgespäht oder nachher von den Tätern manipulativ erlangt. Dass der Mann bestohlen wurde, erfuhr er erst am Montag auf der Bank, als er seine vermeintlich durch den Kontoauszugsdrucker eingezogene Geldkarte wieder abholen wollte. Die Täter erbeuteten in diesem Fall mehrere tausend Euro.

   Damit Sie nicht auch Opfer einer solchen Straftat werden, bittet 
die Polizei darum
   - bei der Eingabe der PIN darauf zu achten, dass Ihnen niemand 
     "über die Schulter" schaut. Fordern Sie gegebenenfalls von ihrem
     Hintermann höflich, aber bestimmt, ausreichenden Abstand ein. Im
     Zweifelsfall brechen Sie die Transaktion ab
   - decken Sie zusätzlich das Tastaturfeld während der Eingabe der 
     Geheimzahl mit einem Gegenstand oder ihrer freien Hand ab
   - sollten Sie den Verdacht haben, dass ihre Kartendaten ausgespäht
     wurden, veranlassen Sie über den bundesweiten Sperrnotruf: 116 
     116 die Sperrung der EC-Karte