Symbolbild

Liebe User,

es gibt immer wieder Kommentare wie „wieder mal nix gekommen, Hauptsache die Leute verrückt gemacht“ oder „viel tamtam für nix“ und vieles mehr…

In der vergangenen Nacht habe ich privat (Onlineredakteur Florian Blaes) zuhause im Hochwald ein Unwetter erlebt, wie ich es so noch nicht gesehen habe! Ich sah das gegen 1 Uhr sich eine neue Zelle im Saarland gebildet hatte und die höchste Stufe lila in nur 10 Minuten erreicht hatte. Das Video auf unserer Facebookseite spiegelt es eindrucksvoll wieder. Ich habe am Abend alles rein geholt an Blumen und losen Gegenständen was wir hatten und versucht alles festzubinden. Dennoch haben unsere Gewächshäuser und vor allem die Pflanzen Schaden genommen. Auch ein großer heckenartiger Baum ist umgeknickt. Viele Schäden im Garten. Ich will damit sagen: Unterschätzen Sie die Vorwarnungen nicht! Und vor allem sehnen Sie diese nicht herbei!

Man kann es wahrscheinlich nicht mehr hören, aber am heutigen Abend zieht eine Unwetterfront herein, die der Meteorologe Dominik Jung als wohl eine der schwersten der letzten Jahre bezeichnete. Die Front zieht wieder komplett über unsere Region. Mal schwächer, mal mit enormer Kraft.

Nachfolgend die amtliche Vorwarnung! Die nicht zu unterschätzen ist!

 

GEWITTER (Unwetter):
Heute Mittag und am frühen Nachmittag nur vereinzelt Gewitter mit örtlichem 
Starkregen, Hagel und Sturmböen. Am ehesten ganz im Osten auch stärkere 
Entwicklungen mit heftigem Starkregen und größerem Hagel. 

Am späten Nachmittag und in den Abendstunden von der Schweiz und Ostfrankreich her
größere Gewitterherde mit erhöhter Unwettergefahr. Es sind großer Hagel mit 
Korngrößen bis zu 5 cm, heftiger Starkregen zwischen 25 und 40 l/m² in kurzer Zeit 
orkanartige Böen bis 110 km/h (Bft 11) zu erwarten. Lokal ist auch extremes Unwetter
mit Böen über 120 km/h möglich. Zudem kann es vereinzelt Tornados geben. Die 
Gewitterherde ziehen in der Nacht über die Mitte Deutschlands hinweg und erreichen 
Ausgangs der Nacht den Norden. Dabei schwächen sie sich allmählich ab, allerdings 
besteht auch nach Norden hin noch die Gefahr von heftigem Starkregen über 25 l/m² 
in kurzer Zeit bzw. über 35 l/m² in wenigen Stunden.