Nach dem Schneefall des heutigen Tages, der erneut sehr nass und schwer war, gab es viele umgestürzte Bäume. So musste unter anderem der LBM Hermeskeil besonders auf der B 407 zwischen Reinsfeld und Zerf mehrere umgestürzte Bäume und große Äste von der Fahrbahn beseitigen. Ebenfalls betroffen war die B 268 zwischen Zer und Britten. Aber auch auf zahlreichen Land- und Kreisstraßen gab es Behinderungen durch umgestürzte Bäume. Hier auch besonders die Waldstrecke von Mandern/ Waldweiler nach Weiskirchen.

Im Gespräch mit newstr.de erklärte Wolfgang Wahlen vom LBM Hermeskeil, dass auch die Mitarbeiter und die Arbeiter des Landesforsten auf der L151 ihre Arbeit heute morgen nach zwei Stunden einstellen mussten. „Unmittelbar neben den arbeitenden Mitarbeiter sind reiheweise Bäume umgestürzt. Die Gefahr ist hier einfach zu groß“ so Wahlen. Also wurden die Arbeiten zunächst eingestellt. Es ist vorgesehen diese am Mittwoch wieder aufzunehmen. „Aber wir können schon ganz sicher sagen: Ende der Woche werden wir mit den Arbeiten auf der L151 nicht fertig“ ist sich der LBM Mitarbeiter sicher. Aktuell sei schwer einzuschätzen wie lange die Aufforstungen noch dauern.

Und es gibt weitere „schlechte“ Nachrichten. Die gesperrten Strecken bleiben auch weiterhin voll gesperrt. „Die Mitarbeiter sind Tag und Nacht mit dem Räum und Streudienst beschäftigt. Der Landesforsten ist auf der L 151 mit starken Kräften am Arbeiten. Die anderen Strecken konnten noch nicht geräumt werden“ so Wahlen. Vorerst werden die Sperrungen bis Ende kommender Woche 22.01.2020 verlängert.

Betroffen sind:

  • L 146 zwischen Reinsfeld und Holzerath
  • K 75 zwischen Landal Kell am See und dem Abzweig L 146
  • L 142 zwischen Hirschfelderhof und Weiskirchen

Auf diesen Strecken sind weitere Bäume umgestürzt und die Schneelast ist hier mit dem Neuschnee enorm geworden.

Ebenfalls kündigte der LBM an, dass am Mittwoch die K 76 zwischen Kell am See und Grimburg über den Tag gesperrt werden muss. Hier müssen Bäume, die in gefährliche Schräglage geraten sind, gefällt werden.

Fazit: Es müssen weitere Umleitungen in Kauf genommen werden. Die Sicherheit ALLER geht hier ganz klar vor!

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