Wilfried Hoffmann

Taben- Rodt. Nach dem großen Waldbrand in einer Steillage bei Taben- Rodt ist wieder Ruhe eingekehrt. Mehr als 250 Kräfte waren gestern mehr als 6 Stunden im Großeinsatz und haben die Flammen unter schweren Bedingungen gelöscht. Auch ein Polizeihubschrauber aus Winningen kam angeflogen und hat in Trier einen Wassersack angebracht und ist zum Brandort geflogen. Dort unterstütze er die Kräfte am Boden mit Wasser aus der Saar. Die nachfolgenden Arbeiten mussten die Kräfte auf dem Boden, auch mit Unterstützung der Höhenrettung aus Saarburg.

Bei dem Einsatz wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus. Die technische Einsatzleitung des Landkreises Trier- Saarburg richtete unter der Führung des Kreisfeuerwehrinspekteurs (KFI) ihre Koordinierungsstelle im Gerätehaus Serrig auf. Von dort wurde die FEZ in Saarburg unterstützt. Mit dabei war eine Drohne, die von oben immer wieder die Lage einschätzen konnte.

Auch der Verbandsgemeindebürgermeister Jürgen Dixius machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und entschied letztenendes, dass mit Einbruch der Dunkelheit der Einsatz beendet wird, da es zu gefährlich werden würde. Über die gesamte Nacht war die Feuerwehr Taben- Rodt im Einsatz mit einer Brandwache. Zu einem erneuten Brandausbruch ist es glücklicherweise nicht mehr gekommen.

Die B 51 musste zwischen Serrig und Saarhölzbach für den Verkehr komplett gesperrt werden. Das führte zu einem Verkehrschaos auf den Umleitungsstecken und einem langen Rückstau. Auch die Bahnstrecke zwischen Trier und Merzig musste eingestellt werden. es wurden Busse als Schienenersatzverkehre eingerichtet.

Im Einsatz waren an der Spitze über 250 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Trier- Saarburg und dem Saarland. (genaue Auflistung im Hauptbericht)

„Der Einsatz verlangte den Kräften viel ab, da das Gelände extrem schwer zugänglich ist und akute Absturzgefahr besteht“ sagte Bürgermeister Jürgen Dixius. „Ich bin sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte, auch über die Landesgrenzen hinweg.“

Vielen DANK an alle Einsatzkräfte, die ihr bestes gegeben haben! Und Gute Besserung der verletzten Feuerwehrfrau!