Erneut hat es in der Nacht zum Montag stark geschneit. Hierbei fiel Schnee bis in die Niederungen. In den Hochlagen fielen bis zu 10 cm Neuschnee.

besonders betroffen war am frühen Montagmorgen die A 64 zwischen der Grenze und Trier und auf der A 64 zwischen Trier und der Grenze Luxemburg. Auf der Grenzbrücke kam es zu zwei Unfällen mit Blechschäden auf eisglatter Fahrbahn. Auf der Steigung in Fahrtrichtung Trier kam der Verkehr komplett zum erliegen. Hier stellten sich unzählige LKW quer und machten ein vorankommen nicht mehr möglich. Es bildete sich ein 13 Kilometer langer Rückstau. Nachdem sich der Räum- und Streudienst einen Weg durch bahnen konnte und dick abgestreut hatte, entspannte sich die Lage nach und nach.

Ebenfalls kam zu großen Behinderungen auf der Gefäll- und Steigungsstrecke der B 327 zwischen Morbach und Thalfang. Hier stellten sich ebenfalls mehrere LKW quer bzw. blieben hängen. Gleiches Bild auf der B 327 zwischen Malborn und Hermeskeil, B 407 zwischen Kell am See und Mandern und B 407/ B 268 rund um Zerf.

Zu nennenswerten Unfällen ist es hierbei nicht gekommen. Auf der L 149 rutschten zwei Autos in den Straßengraben. Auch auf der A1 zwischen Mehring und Reinsfeld kam ein Auto von der Fahrbahn ab. Es blieb bei Blechschäden.

Nachdem der Schneefall sich gegen 8 Uhr beruhigte und die Räum- und Streudienste wieder überall gut durchkamen, wurden die Straßenverhältnisse schnell wieder besser.

Aufgrund der Straßenverhältnisse konnten die SWT- Busse der Stadt Trier die Höhenstadtteile und höhere Ortslagen nur sehr eingeschränkt mit teilweise erheblichen Verspätungen bedienen. Betroffen waren die Linien 81, 83, 85, 86 und 30. Viele Busse im Hunsrück und der Eifel fielen und fallen aktuell aus.

Bis Mittwoch wird es immer wieder zu teils starken Schneefällen kommen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.