Große Tragödie im Hunsrückort Simmern. Eine riesige Rauchsäule ist kilometerweit sichtbar. In der Saarstraße steht am Sonntagnachmittag (17.01.2021) ein Wohnhaus innerhalb von kurzer Zeit im kompletten Vollbrand. Eine ältere Bewohnerin des Hauses wird vom Nachbar in letzter Minute aus dem Haus gerettet. Beide erleiden leichte Rauchgasvergiftungen und kommen in ein Krankenhaus.

Nach Angaben von Nachbarn, hat man die ersten Flammen im Kellerbereich und dem Erdgeschoss wahrgenommen. In rasender Geschwindigkeit haben sich die Flammen auf das ganze Gebäude ausgebreitet.

Nach Aufbau der Wasserversorgung begannen umgehend die Löscharbeiten. Im Außenangriff mit mehreren Strahlrohen und einer Drehleiter wurden die Flammen bekämpft. Jedoch brannte das Haus komplett aus.

Nachdem die Einsatzkräfte festgestellt hatten, dass zu dem Gebäude eine Gasleitung gehört wurden die Löschmaßnahmen gänzlich eingestellt und nur noch ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnhäuser verhindert. Das Haus wurde kontrolliert abbrennen gelassen.

Nachdem das Feuer aus war, musste auch das komplette Wohnhaus mit einem Bagger abgerissen werden. Die ältere Bewohnerin hat innerhalb weniger Minuten ihr komplettes Hab und Gut verloren.

Das DRK baute Zelte zur Versorgung der Einsatzkräfte auf, da sich der Einsatz über mehrere Stunden hinzog. Nach Angaben der Feuerwehr entstand ein Sachschaden von über 200.000 Euro. Zur Brandursache können noch keine genauen Angaben gemacht werden.

Im Einsatz waren knapp 100 Kräfte der umliegenden Feuerwehren, des DRK und die Polizei.