Kell am See. Eine Kaltfront mit stürmischen Böen ist am Montagmittag über die Region hinweg gezogen. Dabei wurden zahlreiche Bäume entwurzelt oder knickten um. Schon am Vormittag musste die K74 zwischen Kell am See und dem saarländischen Wadrill komplett gesperrt werden. Auf der gesamten Strecke fielen in kurzer mehrere Bäume um. Die Feuerwehr auf saarländischer Seite und Forstarbeiter in Rheinland- Pfälzischer Seite zersägten die Bäume, sodass die Strecke am Nachmittag wieder freigegeben werden konnte.
Um 12:20 Uhr musste die Feuerwehr Kell auf die K75 zwischen Kell am See und Holzerath ausrücken. Hier ist eine dicke Buche komplett über die Fahrbahn gestürzt. Gemeinsam mit dem Landesbetreib für Mobilität wurde der Baum klein geschnitten und beseitigt. Gute eineinhalb Stunden später heulte wieder die Sirene im Hochwald. Erneut musste die Feuerwehr Kell und der LBM um 13:40 Uhr auf die Kreisstraße 75 zwischen Kell und Holzerath ausrücken. Eine Fichte ist komplett über die Straße gefallen. Innerhalb kurzer Zeit war die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.
Bereits am frühen Morgen kam es zu einem umgestürzten Baum auf der B268 zwischen Greimerath und Britten. Weiterhin musste die Feuerwehr Freudenburg zu einem umgestürzten Baum auf die K119 zwischen Kollesleuken und Trassem ausrücken. Jedoch fielen hier mehrere Bäume um, sodass die Polizei der LBM entschieden, dass die Strecke bis auf weiteres vollgesperrt bleibt. Um 13 Uhr musste die Feuerwehr Pluwig- Gusterath einen umgestürzten Baum auf der K57 zwischen Gusterather Tal und Gutweiler beseitigen. Der LBM musste zudem Bäume auf der K44 zwischen Hentern und Lampaden entfernen.

(Stand 15 Uhr)