Thomm. Am späten Samstagnachmittag um kurz nach 17 Uhr kam es auf L151 zwischen Thomm und Mertesdorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Nach Überholvorgang ins Schleudern gekommen

Die 26 jährige Fahrerin eines Kleinwagens befuhr mit ihrer 27 jährigen Beifahrerin die L 151 aus Hermeskeil kommend in Richtung Trier. Nach einem abgeschlossenem Überholvorgang geriet ihr Pkw – in einer leichten Linkskurve – ins Schleudern, drehte sich, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommendem Pkw eines 36 jährigen Fahrers. Das Fahrzeug der jungen Frau wurde nach dem Aufprall in die Böschung geschleudert und kam nach ca. 100 m im Straßengraben zum Stillstand. Das Fahrzeug des Mannes drehte sich ebenfalls und kam auf der Fahrbahn zum Stehen.

Crash- Rettung durch die Feuerwehr 

Zahlreiche Verkehrsteilnehmer leisteten erste Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und stellte einen Brandschutz sicher. In dem Unfallfahrzeug welches Richtung Trier unterwegs war, wurden Fahrerin und Beifahrerin schwer eingeklemmt. Hierbei musste bei einer der Personen eine Crash Rettung vorgenommen werden. Mit Rettungsschere und Spreitzer konnten beide aus dem Fahrzeugwrack gerettet werden. Sie kamen nach notärztlicher Behandlung beide mit Lebensgefährlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. Der Fahrer des entgegenkommen Fahrzeuges wurde leicht verletzt und kam ebenfalls in ein Krankenhaus.

4 Stunden Vollsperrung 

Um den genauen Unfallhergang rekonstruieren zu können wurde ein Gutachter durch die Staatsanwaltschaft Trier beauftragt. Mit Einbruch der Dunkelheit leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle großräumig aus. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden sie wurden abgeschleppt. Die Unfallstelle war für mehrere Stunden bis 21 Uhr voll gesperrt, der LBM richtete eine örtliche Umleitung ein.

3 Notärzte im Einsatz

Im Einsatz war die FEZ und Wehrleitung VG Ruwer sowie der Stellv. KFI des Landkreises. Weiterhin die Feuerwehren aus Thomm, Osburg, Kasel und Reinsfeld. Vier Rettungswagen- zwei des DRK Schweich und zwei der Berufsfeuerwehr Trier, der Notarzt aus Hermeskeil, Ehrang und des Rettungshubschrauber Christoph 10 aus Wittlich. Zudem der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes (OrgL) und die First Responder Ruwertal, die Polizei Schweich und Hermeskeil mit mehreren Streifenwagen und der LBM Hermeskeil.

 

  • Text und Bilder: Florian Blaes