(c) Florian Blaes

Zu einem richtigen Verkehrschaos kam es am gestrigen Donnerstagnachmittag/ -abend in und um Trier. Bedingt durch zwei schwere Unfälle kam es in alle Richtungen zu langen Rückstaus.

Chaos im Berufsverkehr

Fast zeitgleich kam es auf der A 64a in Fahrtrichtung Trier im Ehranger Berg zu einem Unfall mit Vollsperrung der Autobahn. Und in der Trierer Kölnerstraße kam es an einem Fußgängerüberweg zu einem Unfall.

Dadurch kam es auf der B 51/ Bitburger zu einem Rückstau bis Trierweiler-Sirzenich. Auch weil Verkehrsteilnehmende die Autobahn meiden wollten. Zudem staute es sich in Richtung Biewer durch Trier-Pallien.
Verkehrsteilnehmer von Igel kommend, die noch früher die Autobahn aufgrund der Verkehrsmeldung verlassen haben, brauchten viel Geduld! Hier stand man teilweise bis zu einer Stunde in einem durchgehenden Stau, es ging gar nichts mehr. Hinzu kam der Berufsverkehr am Abend. Zum späten Abend hin, lösten sich die Staus nach und nach wieder auf.

Unfall auf der A 64a – Was ist passiert?

Am Donnerstagnachmittag, 09. September 2021, gegen 15:10 Uhr kam es auf der A 64a (alt B 52), in Richtung Hermeskeil, kurz vor der Ehranger-Brücke, zu einem Auffahrunfall zwischen einem PKW und LKW, das berichtet die Polizei.

Der 69-jährige, männliche PKW-Fahrer ist dabei aus bislang ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden LKW aufgefahren und hat sich anschließend gedreht.
Beide Fahrzeuge wurden hierbei beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf circa 20.000 Euro geschätzt.

Der Autofahrer verletzte sich hierbei und blieb bis zur medizinische Versorgung im Fahrzeug sitzen. Anschließend wurde er zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Durch den Unfall musste die A 64a in Richtung Hermeskeil zeitweise komplett gesperrt werden. Aufgrund Der Sperrung entstand ein erheblicher Rückstau.

Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehr und Rettungsdienst aus Trier, die Autobahnmeisterei Schweich, sowie Fahrzeuge der Polizei Trier und der Autobahnpolizei Schweich.

Verkehrsteilnehmer drehen einfach auf der Autobahn 

Hier sei zu erwähnen, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmende unglaublicherweise einfach vor, auf und nach der Biewerbachtalbrücke drehten und einfach in den fließenden Autobahnverkehr in Richtung Trier einbogen. Hierbei mussten immer wieder Autos teils starke Bremsungen einlegen!
Im weiteren Verlauf wurde eine Polizeistreife dorthin gestellt, um diese waghalsigen Manöver zu kontrollieren bzw. zu unterbinden.